Für Patienten

Die Abteilung bietet vielfältige Behandlungsmöglichkeiten auf dem Gebiet der Parodontologie. Auf kurzem Wege finden innovative Erkenntnisse aus der Forschung direkte Anwendung im klinischen Alltag. Dadurch wird ein hoher Standard bei der Therapie einer Parodontitis ermöglicht.

 

 

 

Sie befinden sich hier:

Aufnahmesprechstunde für Parodontitis und Periimplantitis

Sprechstunde jeden Montag von 13:00 bis 16:30 Uhr nach Vereinbarung

Für die Vergabe eines Termins melden Sie sich bitte unter:

+49 30 450 562 329

+49 30 450 756 2322

Zu einem Termin bringen Sie bitte folgende Unterlagen mit:

  • Röntgenbilder
  • Überweisung Ihres Hauszahnarztes
  • andere Befundunterlage (z.B. HbA1c-Wert, Laborwerte u.Ä.)

Weitere Sprechstunden am Institut für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde

Erstaufnahme und Schmerzambulanz

In der allgemeinen Patientenaufnahme und Schmerzambulanz des Instituts werden folgende Untersuchungen und Behandlungen durchgeführt:

  • Schmerz- und Notfallbehandlungen
  • Behandlungen nach Unfällen
  • Provisorische Füllungen und Versorgungen
  • Zahnfleischerkrankungen
  • Erstbefunde
  • Aufnahme in die Studierendenkurse

Eine vorherige Terminvergabe ist hierfür nicht erforderlich.

Sprechzeiten:

Montag bis Freitag: 09:00 bis 16:30 Uhr
Jeden Dienstag und Mittwoch Nachmittag ist ein Fachzahnarzt für Parodontologie anwesend.


Telefonnummer für Rückfragen und für nähere Auskunft:

+49 30 450 562 375

Außerhalb der Öffnungszeiten: Zahnärztlicher Notdienst

Bei Notfällen außerhalb des regulären Klinikbetriebs können Sie sich täglich beim zahnärztlichen Notdienst vorstellen:

Öffnungszeiten:

Freitag bis Samstag:
20:00 bis 03:00 Uhr

Sonntag bis Donnerstag:
20:00 bis 01:00 Uhr

Wochenende und Feiertage zudem:
11:00 bis 16:00 Uhr

Telefonischer Kontakt:

+49 30 450 662 613

Adresse des Notdienstes:

Centrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde
CharitéUniversitätsmedizin Berlin
Assmannshauser Str. 4 – 6
14197 Berlin

Haltestelle: U-/S-Bhf Heidelberger Platz

Rundgang durch die Abteilung

Unsere Studenten im klinischen Studienabschnitt behandeln Sie gerne

Als universitäre Lehr- und Forschungseinrichtung werden Patienten überwiegend durch Studierende der Zahnmedizin im fortgeschrittenen klinischen Studienabschnitt behandelt. Betreut werden diese jeweils von approbierten Zahnärztinnen und Zahnärzten.

Bitte bringen Sie hierfür mehr Zeit mit als bei unseren niedergelassenen Kollegen.
Wir legen dabei besonderen Wert auf eine individuelle Patientenbehandlung, bei der wir gemeinsam mit Ihnen und den Studierenden ein Behandlungskonzept erstellen.

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

Was ist Parodontitis?

Bei Ihnen ist eine Parodontitis diagnostiziert worden? Dies bedeutet, dass Ihr Zahnfleisch entzündet ist und ein Knochenabbau stattgefunden hat. Zwischen Zahn und Zahnfleisch hat sich daher ein Spalt, auch Zahnfleischtasche genannt, gebildet. Diesen Spalt können Sie im Rahmen Ihrer häuslichen Mundhygienemaßnahmen nicht reinigen. Die Bakterien, die sich in diesem Spalt befinden, lagern sich an die Wurzeloberfläche an und vermehren sich dort. Dadurch schreitet die Entzündung voran, der Knochen wird weiter abgebaut.
Konservativ, oder über einen chirurgischen Eingriff ist es möglich, die Wurzeloberfläche der Zähne zu reinigen und die Bakterien zu entfernen. Einem Voranschreiten der Entzündung wird somit entgegengewirkt.
Voraussetzung für einen dauerhaften Erfolg ist, dass Sie weiterhin eine gründliche Zahnpflege betreiben und zur Kontrolle einen Zahnarzt aufsuchen.

Erste Anzeichen und Risikofaktoren und einer Parodontitis

Erste Anzeichen:

  • häufiges Zahnfleischbluten
  • Zahnlockerungen
  • dauerhaft schlechter Geschmack
  • Zahnwanderungen

Risikofaktoren

  • Rauchen
  • Allgemeinerkrankungen wie z.B. Diabetes
  • Fehlernährung (zuckerreich)
  • Übergewicht
  • Stress

Folgen

Erhöhte Wahrscheinlichkeit für:

  • Diabetes
  • Herzerkrankungen
  • Risikoschwangerschaften

 

 

 

Parodontitis in jungen Jahren

Parodontitis ist eine Volkskrankheit, die meist Erwachsene ab dem 60. Lebensjahr betrifft. Tritt Parodontitis bereits in jungen Jahren auf ist sie allerdings sehr aggressiv und führt zu einem schnellen Zahnverlust. Um diese Form frühzeitig zu erkennen und therapieren zu können sind regelmäßige Kontrollbesuche beim Zahnarzt nötig.