Das Bild zeigt eine Ärztin am Schreibtisch im Gespräch mit einem Mann und einer Frau.

Glossar

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A

ALS

Definition: Amyotrophe Lateralsklerose

Die Amyotrophe Lateralsklerose ist eine nicht heilbare, chronisch-degenerative Erkrankung des  motorischen Nervensystems.

B

BIH

Abkürzung von: Berlin Institute of Health

Das Berliner Institut für Gesundheitsforschung (engl. Berlin Institute of Health, BIH) ist eine biomedizinische Forschungseinrichtung der Charité – Universitätsmedizin Berlin und des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin.

BLS

Definition: Basic Life Support

Als Basic Life Support (BLS) bezeichnet man die Sicherung der lebenswichtigen Funktionen Atmung und Kreislauf bzw. die Reanimation im Rahmen der Ersten Hilfe (als lebensrettende Sofortmaßnahmen in Notfallsituationen).

BMBF

Abkürzung von: Bundesministerium für Bildung und Forschung

Bundesministerium für Bildung und Forschung

BTA

Abkürzung von: Biologisch-technische Assistentin

Biologisch-technische Assistenten (BTA) bzw. biotechnologische Assistenten (BioTA) assistieren Ärzten, Pharmazeuten, Chemikern und Biologen bei labortechnischen Arbeiten im Bereich der Biochemie, Mikrobiologie, Botanik und Pharmazie. Sie untersuchen Proben, züchten Bakterien auf Nährböden heran, führen DNS-Untersuchungen durch und sind dabei für ganze Versuchsreihen verantwortlich.

C

Campus

Definition: Campus

Ein Campus ist ein zusammenhängendes Universitätsgelände. Große Universitäten haben in großen Städten nicht selten mehrere Campi. Die Charité – Universitätsmedizin Berlin verfügt in der Hauptstadt über vier Campi: Den Campus Benjamin Franklin im Süden der Stadt, den Campus Charité Mitte im Zentrum der Stadt, den Campus Virchow-Klinikum am Westhafen und den Campus Berlin-Buch im Nordosten der Stadt.

(Plural: Entgegen der korrekten Schreibweise „die Campus“, erlauben wir uns mit „die Campi“, eine umgangssprachliche Form des Plurals zu verwenden.)

CBB

Abkürzung von: Campus Berlin Buch

Der Campus Berlin Buch ist einer der vier Standorte der Charité – Universitätsmedizin Berlin und liegt im nordöstlichen Bezirk Pankow. Weitere Informationen zum Standort finden Sie hier.

CBF

Abkürzung von: Campus Benjamin Franklin

Der Campus Benjamin Franklin ist einer der vier Standorte der Charité – Universitätsmedizin Berlin und liegt im südlichen Bezirk Steglitz. Weitere Informationen zum Standort finden Sie hier.

CCK

Abkürzung von: Charité Campus-Klinik

Akronym für die Charité Campus-Klinik auf dem Campus Charité Mitte.

CCM

Abkürzung von: Campus Charité Mitte

Der Campus Charité Mitte ist einer der vier Standorte der Charité – Universitätsmedizin Berlin und liegt im Bezirk Mitte nahe dem Hauptbahnhof. Weitere Informationen zum Standort finden Sie hier.

CCO

Abkürzung von: CharitéCrossOver

Akronym für das CharitéCrossOver Gebäude, das Lehr- und Forschungszentrum der Medizinischen Fakultät, auf dem Campus Charité Mitte im Virchowweg 6

CT

Abkürzung von: Computertomographie

Computergestütztes, bildgebendes Verfahren der Radiologie für die Diagnose.

CVK

Abkürzung von: Campus Virchow-Klinikum

Der Campus Virchow-Klinikum ist einer der vier Standorte der Charité – Universitätsmedizin Berlin und liegt im Bezirk Wedding nahe dem Westhafen. Weitere Informationen zum Standort finden Sie hier.

D

DFG

Abkürzung von: Deutsche Forschungsgemeinschaft

E

ESA

Abkürzung von: European Space Agency

F

FAQ

Abkürzung von: häufig gestellte Fragen (engl.: Frequently Asked Questions)

Abkürzung für Frequently Asked Questions, auf deutsch: häufig gestellte Fragen

G

GmbH

Abkürzung von: Gesellschaft mit beschränkter Haftung

Gesellschaft mit beschränkter Haftung

H

HMI

Abkürzung von: Hahn-Meitner-Institut

M

m.S.

Abkürzung von: mit Schwerpunkt

mit Schwerpunkt

MBA

Master of Business Administration

MPH

Abkürzung von: Master of Public Health

Der Studiengang mit dem international anerkannten Abschluss Master of Public Health (MPH) soll grundlegende fachliche Kenntnisse im analytisch-methodischen Bereich in Verbindung mit anwendungs- und umsetzungsorientiertem Wissen vermitteln.

MRT

Abkürzung von: Magnetresonanztomographie

Die Magnetresonanztomographie ist ein bildgebendes Verfahren auf dem physikalischen Prinzip der Kernspinresonanz: In einem sehr starken Magnetfeld lassen sich präzise Schnittbilder des Körpers und der Organe erzeugen.

MS

Abkürzung von: Multiple Sklerose

Die Multiple Sklerose ist eine eine chronisch-entzündliche Erkrankung des Nervensystems. Sie ist gekennzeichnet durch eine Zerstörung der äußeren Mantelschichten von Nervenfasern, der Markscheide.

MTA

Abkürzung von: Medizinisch-technische Assistentin

Medizinisch-technische/r Laboratoriumsassistent/in (MTLA)

Zu den Hauptaufgaben von Medizinisch-technische Laboratoriumsassistenten gehört es, Laboruntersuchungen durchzuführen von Körpergewebe und Körperflüssigkeiten. Dies dient zur Vorsorge von Krankheiten sowie zur Krankheitserkennung und -behandlung.

Eingesetzt werden die MTLA in Arztpraxen und Krankenhäusern sowie in medizinischen Laboratorien und in Blutspendediensten.

N

NFAT

Abkürzung von: nuclear factor of activated T-cells

Transkriptionsfaktoren in den Lymphozyten des Immunsystems

O

OP

Abkürzung von: Operation

Chirurgischer Eingriff im oder am lebenden Organismus unter Einwilligung der betreffenden Person.

P

PD

Abkürzung von: Privatdozent

Abkürzung für Privatdozent

U

UPT

Abkürzung von: Unterstützende Parodontitistherapie

Die Unterstützende Parodontitistherapie wird im Rahmen einer Parodontitstherapie durchgeführt um den Therapieerfolg aufrecht zu erhalten. Die Kosten liegen hierbei zwischen 80-150 €.

Z

ZFA

Abkürzung von: Zahnmedizinische Fachangestellte

Was macht eine zahnmedizinische Fachangestellte?

 

Organisation der Arbeitsabläufe in der Praxis: Als zahnmedizinische Fachangestellte (häufig als ZFA abgekürzt) vereinbart man Termine mit Patienten, führt den Terminkalender, bereitet Praxisräume vor, indem man sterilisiertes Zahnbesteck wie Schleifer, Pinzette und Zahnsonde auf den Behandlungstisch legt, und stellt die Patientenakten für die anstehende Behandlung bereit.

Betreuung von Patienten: Man empfängt Patienten und berät sie nach der Behandlung über durchzuführende Maßnahmen oder Behandlungsalternativen. Darüber hinaus informiert man sie über mögliche Zusatzleistungen wie professionelle Zahnreinigungen oder Bleachings, die kostenpflichtig sind. Sind Medikamente notwendig, werden Verordnungen für die Patienten erstellt.

Durchführung von Prophylaxe-Maßnahmen: Es werden Maßnahmen zur Vorbeugung von zahnmedizinischen Erkrankungen durchgeführt. Eine Prophylaxe-Maßnahme zum Beispiel ist eine professionelle Zahnreinigung, bei der alle schädlichen Beläge mit Handinstrumenten wie Bürste und Ultraschallgerät von den Zahnoberflächen entfernt werden.

Assistieren bei Behandlungen: Nachdem man alle benötigten Instrumente und Materialien wie Nadeln, Naht- und Füllungsmaterial bereitgestellt hat, leistet man bei Behandlungsmaßnahmen Hilfe, beispielsweise durch das Absaugen von Speichel. Darüber hinaus ist es ebenfalls Aufgabe der zahnmedizinischen Fachangestellten, Röntgenaufnahmen anzufertigen, Behandlungsabläufe zu dokumentieren und die Behandlungsräume hinterher aufzuräumen sowie zu desinfizieren.

Büro-, Verwaltungs- und Abrechnungsarbeiten: Praxismaterial wie Tupfer und Röntgenfilme bestellen, Aufträge für das zahntechnische Labor anfertigen, Behandlungs- sowie Heil- und Kostenpläne ausfüllen – all das gehört zum Arbeitsalltag der zahnmedizinischen Fachangestellten.

Laborarbeiten: Zu den Aufgaben einer ZFA gehören auch kleinere Laborarbeiten, wie das Ausgießen eines Gebissabdruckes mit Gips. Sobald der Gips erhärtet ist, entsteht ein Modell, womit man die Größe und Lage der Zähne genau erkennen kann. Solche Modelle werden etwa für die Herstellung von Bleaching-Schienen benötigt. Das Anfertigen von Bleaching- Schienen ist ebenfalls Aufgabe der zahnmedizinischen Fachangestellten, wobei diese Tätigkeit mittlerweile aufgrund des Zeitaufwandes immer öfters vom Zahnarzt an ein Zahntechniklabor ausgelagert wird.

Reinigung von Instrumenten, Apparaten und Einrichtungen: Nach jeder Behandlung reinigt, pflegt und desinfiziert man die verwendeten Instrumente wie Mundspiegel und Scaler sowie Apparate wie den Absauger.